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16-10-08
Wachsendes Interesse an Servicekonzepten

Immer mehr Unternehmen sehen eine Optimierung der Betriebskosten als gemeinsame Aufgabe von Betreiber und Dienstleistern
Angesichts des anhaltenden globalen Wettbewerbs wächst auch der Druck auf die Unternehmen der produzierenden Industrie, die Stückkosten dauerhaft auf Weltmarktniveau zu halten. Um im internationalen Vergleich rentabel zu bleiben, reicht es nicht mehr aus, die direkten Lebenszykluskosten, d.h. die Beschaffungs- und Betriebskosten zu senken. Vielmehr gilt es auch, die indirekten Kostenanteile, die sich aus der Abweichung von der kalkulierten Produktivleistung ergeben, zu minimieren. Denn ungeplante Mehrkosten aufgrund von Produktivitätsproblemen sowie Störungen und Reparaturen von Anlagen im laufenden Betrieb können das Gesamtergebnis signifikant beeinträchtigen.
Wer heute seine Rentabilität nicht riskieren will, kommt ohne ein leistungsfähiges Kostencontrolling nicht mehr aus. Deshalb werden immer häufiger Forderungen an Lieferanten laut, sich durch erweiterte Dienst- und Gewährleistungen am laufenden Betrieb bzw. auch an dessen Risiko zu beteiligen. Hinter Begriffen wie Total Cost of Ownership (TCO) und Life-Cycle-Cost (LCC) verbergen sich die Vorboten eines neuen Trends im Service.
Allerdings gibt es zwischen beiden Modellen einen elementaren Unterschied: während TCO-Verträge im allgemeinen nur typische Gewährleistungsverpflichtungen des Lieferanten beinhalten, zielen LCC-Vereinbarungen in der Regel auf eine gemeinsame, nachhaltige Steigerung der Produktivität. Dazu werden vom Dienstleister nach einer eingehenden Bewertung des laufenden Prozesses konkrete Leistungsversprechen in Form von sachlich und zeitlich fixierten Eigenschaften oder Kosten angeboten. LCC-Vereinbarungen bieten damit die Grundlage für eine ergebnisorientierte, erweiterte Zusammenarbeit von Hersteller und Betreiber in der Servicephase. Auf dieser Basis bietet auch die KROMI Logistik AG seinen Kunden eine umfassende und nachhaltige Optimierung der Kosten pro Bauteil. | 
Besonders in der spanenden Fertigung sucht die Industrie verstärkt nach Servicekonzepten, mit denen sich die laufenden Kosten transparent darstellen lassen. (Bild: KROMI) |

Im Mittelpunkt des KROMI Engineering Prozesses (KEP) stehen die Life-Cycle-Costs, d.h. die Kosten pro Bauteil. (Bild: KROMI) | Als Erweiterung der typischen Versorgungsvereinbarung mit Werkzeugen analysieren KROMI Zerspanungsexperten alle relevanten Zerspanungsprozesse. Auf Basis der Ergebnisse werden dann zunächst die aktuellen Kosten pro Bauteil ermittelt. Beim anschließenden Optimierungsprozess findet zunächst eine Abstimmung der Leistung von Werkzeugmaschine und Werkzeug statt, um die Einsatzgrenzen der Werkzeuge zu ermitteln. Erst dann erfolgt eine Einsatzoptimierung auf Basis der identifizierten Kostentreiber. Im Gegensatz zu anderen Konzepten beginnt bei KROMI hier die eigentliche Dienstleistung: durch die detaillierte Erfassung des Werkzeugverbrauchs über die KROMI Tool Center können die aktuellen Kosten pro Bauteil überwacht werden. Das bedeutet Handlungsmöglichkeiten, bevor die Kosten aus dem Ruder laufen. |
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