21-10-08
Synergien im Interesse des Kunden

KROMI und Vorrichtungsspezialist SVQ beschließen strategische Partnerschaft



Die Entwicklung und Fertigung von Vorrichtungen wie beispielsweise der hier abgebildeten Spanneinheit für LKW-urbelgehäuse gehört zur Kernkompetenz der SVQ GmbH (Bild: SVQ)


SVQ-Geschäftsführer Andreas Quak sieht in der Zusammenarbeit mehr als nur eine Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition. (Bild: SVQ)

Der Einfluss der Werkzeugtechnik auf die Produktivität eines Bearbeitungsprozesses ist unumstritten. Wie komplex diese Wechselbeziehung ist, weiß jeder, der beim Versuch, die Leistung einer Standardmaschine mit HighTech-Werkzeugen zu steigern, enttäuscht wurde. Doch auch der Einfluss der Vorrichtungen auf die Produktivität ist signifikant. So kann sich ein Bauteil bei zu hohen Spanndruck verformen, oder - bei zu geringer Kraft - innerhalb der Aufspannung verschieben. In beiden Fällen leidet nicht nur die Bauteilqualität, auch die Leistung der Maschine lässt sich nicht umsetzen. Der Vorrichtungsmarkt gilt deshalb als Wachstumsbereich innerhalb der Zerspanung. Grund dafür ist auch die Tatsache, dass ein Großteil aller ausgelieferten Maschinen CNC-Bearbeitungszentren sind, die mit flexiblen Palettensystemen ausgestattet sind. Im Rahmen der üblichen Laufzeiten der darauf gefertigten Bauteile ist davon auszugehen, dass an diesen Maschinen während der gesamten Betriebszeit im Schnitt 4-5 mal eine Neuausrüstung mit Vorrichtungen und Werkzeugen erfolgen wird. Die SVQ GmbH hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von effizienten Verrichtungslösungen spezialisiert. Hinter dem Kürzel SVQ verbergen sich die Begriffe Service, Vorrichtungen und Qualität. 100 Mitarbeiter erwirtschaften in Lebach im Saarland einen Umsatz von knapp 5 Mio. Euro. Zu den Kunden gehören neben fast allen namhaften Unternehmen der Automobilindustrie auch deren wichtigste Zulieferfirmen wie ZF, Getrag, Continental Teves, Borg Warner oder Visteon. Darüber hinaus ist man auch als OEM-Lieferant für fast alle rennommierten Werkzeugmaschinenhersteller tätig. Zur Maschinenausstattung gehören neben den obligatorischen CAD-Arbeitsplätzen und Bearbeitungsmaschinen zur Herstellung der Vorrichtungen auch die 5-Achs-Bearbeitung bis 7m Verfahrlänge, Lehrenbohrwerke sowie eine 3D Messmaschine. Vor vier Jahren gründete der ehemalige Anteilseigner und Geschäftsführer der Firma HonsbergLamb, Andreas Quak, die SVQ GmbH. Ziel war es, das Produkt-Portfolio seines bereits im Bereich Industrieservices und Automation aktiven Firmenverbundes weiter zu stärken. Mit zu dieser Gruppe gehört beispielsweise auch die Hermann Spicher GmbH mit Sitz in Köln. In dem 1947 gegründeten Unternehmen befassen sich weltweit etwa 150 Mitarbeiter mit der Planung und Umsetzung von Sonderlösungen im Bereich Handhabungssysteme und Automatisierungstechnik, speziell für die Automobilindustrie. Für Geschäftsführer Andreas Quak ist die Zusammenarbeit mit der KROMI Logistik AG deshalb auch mehr als nur eine Stärkung der Wettbewerbsposition: „Vorrichtungen müssen nicht nur für jedes Werkstück, sondern auch unter Berücksichtigung des Bearbeitungsprozesses optimiert werden. Die besondere Zerspanungskompetenz von KROMI bei der Prozessoptimierung wollen wir deshalb bei den gemeinsamen Projekten auch innerhalb der Vorrichtungsplanung einbinden, ganz im Sinne des Kundennutzens.“






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