Tool Server Modul ersetzt KTC-Bedienpult

Neuer elektronischer Schubladenschrank wird zum Standard-Modul des KROMI Tool Centers KTC

Mit einem Spiralschrank und einem Bedienpult begann vor über 20 Jahren beim Automobilzulieferer Car Top Systems CTS in Hamburg die Geschichte des wohl erfolgreichsten Tool Management Konzepts in der Zerspanung. Ursprünglich vorrangig als Ausgabeautomat für Wendeschneidplatten konzipiert, kam im Laufe der Zeit der Wunsch zur Einbindung weiterer Arti-kel in die KROMI Gesamtversorgung hinzu. Nachdem zunächst das KROMI Kanban mit den marktüblichen Schubladenschränken eingebunden wurde, integrierte man 2011 dann erstmals auch einen elektronischen Schubladenschrank, um auch große Werkzeuge mit in die Versorgung aufnehmen zu können. Über einzelne, verriegelbare Fächer innerhalb einer Schublade hatten die Kunden damit Zugriff auf ein erweitertes Artikelsortiment. Bis heute unverändert blieb allerdings das Bedienpult und wurde so zum typischen Erkennungszeichen eines KROMI Tool Centers. Äußerlich unverändert, machte der Fortschritt im Inneren allerdings keinen Halt. Vom Röhrenmonitor zum Flachbildschirm, von Tastatur und Maus als Eingabemedium zum Touchscreen, vom PC zum schlanken Netzwerk-Client, die rasanten Fortschritte in der Kommunikationstechnik fanden fast unbemerkt vom Benutzer im Inneren des Gehäuses statt. Zur EMO 2017 präsentiert KROMI nun erstmals eine neue Lösung als vollständigen Ersatz für das klassische KTC-Bedienpult. Hintergrund ist unter anderem, dass mittlerweile fast alle KROMI Tool Center Ausgabestationen einen Schubladenschrank benötigen. Mit dem vom Hersteller Tool Server Modul TSM genannten Schrank inklusive PC lassen sich auch jetzt alle KTC Module über die bewährte KROMI Nutzeroberfläche ansteuern.

Das Tool Server Modul ersetzt zukünftig das Bedienpult innerhalb des KROMI Tool Centers. Der Schubladenschrank wird somit zur Standard-Einheit. (Bild: KROMI)